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Trauer ist vielseitig und hat ganz individuelle Gründe

Seminar Umgang mit Trauer im betrieblichen Kontext
Seminar Umgang mit Trauer im betrieblichen Kontext

Wenn ich über Trauer spreche, kommt sofort die Assoziation zu Tod bei den Gesprächspartnern auf. Doch Trauer kann auch aus anderen Gründen entstehen:

 

  • Trennungen
  •  Scheidung
  •  Erhalt einer schwerwiegenden Diagnose
  • unerfüllter Kinderwunsch
  •  Verlust einer engen Freundschaft
  • Umzug in eine völlig neue Umgebung etc.

 

Für viele Situationen haben unsere Mitmenschen Verständnis, doch wirklich verstehen, was in einem/r Betroffenen vorgeht, kann wohl niemand. Die Trauer zeigt sich dabei so individuell wie der Mensch ist.

Manche möchten reden, andere lieber schweige. Einige suchen Gesellschaft, andere den Rückzug. Es gibt so eine bunte Vielfalt in der Trauer, sie ist nicht schwarz / weiß.

 

Und dennoch gibt es Sätze, die eher verstören als trösten. Beileidsbekundungen, die als Floskel rüberkommen. Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht. Und hier zeigt sich wieder, Kommunikation findet zwischen zwei Menschen statt. Was der Sender sendet, ist noch lange nicht, was der Empfänger empfängt.

Stell dir vor, du hast einen Verlust erlitten, der dir wirklich weh tut und du hörst folgende Sätze:

 

„Du musst einfach loslassen…“

Was für ein interessanter Vorschlag. Heißt Loslassen hier, der Betroffene soll seine Liebe zu dem Menschen loslassen, der gerade aus seinem Leben verschwunden ist? Dieser RATSCHLAG ist eher ein Schlag als eine Hilfe. Trauer braucht Zeit und Raum und die Verbundenheit zu anderen Menschen wird bleiben, auch wenn diese nicht mehr direkt da sind.

 

„Die Zeit heilt alle Wunden…“

Na wann fängt die Zeit denn damit an? Kann das nicht ein bisschen schneller gehen, es fühlt sich so furchtbar und schmerzhaft an. Dieser Spruch tut weh. Es mag sein, dass sich die Trauer nach einiger Zeit leichter anfühlt. Das ist in der akuten Situation allerdings kein Trost. Sei lieber einfach da und nimmt dir Zeit für den Trauernden.

 

„Du musst jetzt stark sein…“

Ach vorher war der Trauernde wohl schwach? Zum Trauern braucht man keine Stärke, sondern Raum und Zeit und menschliche Nähe. Und genau das fehlt den meisten in solch einer Situation.

 

Wie wäre es mit Fragen statt Ratschlägen?

 

Zu erkunden, was der Trauernde braucht, ist doch viel wirkungsvoller, als etwas aus der eigenen Perspektive kundzutun.

 

Warum machen wir das so oft und so unbewusst?

Wir haben kaum noch eine Trauerkultur. Die Menschen schauen lieber weg als hin, weil sie mit der Situation überfordert sind, weil sie selber so viel um die Ohren haben, weil sie an die eigene Vergänglichkeit und Verletzlichkeit erinnert werden.

 

Über den Tod zu sprechen ist vielen unangenehm, so wird er lieber verdrängt.

 

Trauert dann ein mein Mensch in unmittelbarer Nähe, so werden wir mit seinem Schmerz direkt konfrontiert und viele machen innerlich zu, statt auf. Doch Trauer braucht Nähe und Sicherheit und Raum, auch am Arbeitsplatz. Gerade da ist die Überforderung noch spürbarer als z.B. in der Familie oder Nachbarschaft.

Hier möchte ich unterstützen. Ich möchte Worte anbieten, wo sie bisher noch fehlen. Hier möchte ich ein Verständnis für die Trauer vermitteln, wo es vielleicht noch keins gibt. Ich möchte sensibilisieren für das, was Trauernde jetzt am Nötigsten brauchen.

 

In meinem Seminar „Umgang mit Trauer im betrieblichen Kontext“ erkunden wir gemeinsam genau diese Stolpersteine und Hürden. Wir bringen Licht dorthin, wo der Umgang mit Trauer noch ungewohnt ist.

 

Wenn du Führungskraft, Personaler, BEM-Fallmanager und / oder Interessevertreter bist, dann bist du hier genau richtig. Kann ich auch dich unterstützen? Dann melde dich gern bei mir.

 

Das nächste Seminar findet am 02.02.2026 in Dresden statt.

 

Möchtest du mehr darüber erfahren, dann schau gern hier...

 

 

 

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